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             Berliner Appell: Klimaneutral handeln!
 
 
                                        

                               Erstunterzeichner                               Unterstützen                     Beispielgebend handeln


Durch freiwilliges und wegweisendes eigenes Handeln den Politikern den Rücken dafür stärken, dass sie die guten Absichtserklärungen aus dem Weltklimavertrag von Paris umsetzen und endlich die dringend notwendigen Regelungen zum Klimaschutz treffen.


25 Jahre wenig erfolgreicher Klimaschutzbemühungen haben deutlich gemacht, dass es wohl nur dann möglich ist, den Ausstoß von CO2 so weit zu reduzieren, dass es keine Erwärmung um mehr als 2° C gibt, wenn schnellstmöglich jegliche Emission von CO2 abgabepflichtig wird und damit einen Kostenfaktor darstellt. Dann werden sich Anstrengungen zur Vermeidung von CO2-Emissionen für Industrie/Gewerbe/Handel und für die privaten Bürger/Konsumenten/Energienutzer finanziell vorteilhaft rechnen und Klimaschutzbemühungen werden für alle aus egoistischen Motiven attraktiv. Wenn die Politik mit der Einführung einer CO2-Abgabe die marktwirtschaftlichen Rahmenbedingungen schafft (auf nationaler Ebene, differenziert nach Ländersituation, international durch einen Emissionshandel mit hinreichend hohen Preisen), wird es nicht mehr um das erfolglose Mahnen "Du darfst doch eigentlich kein Kohlendioxid mehr emittieren" gehen, sondern es wird sich ein Wettbewerb um Angebote und Produkte für die kohlenstoffärmste Wirtschafts- und Lebensweise entwickeln, hin zu klimaneutralem Handeln. Die Höhe der CO2-Abgabe wird man flexibel so justieren müssen, dass die notwendigen Emissionsbegrenzungen dank der Marktmechanismen tatsächlich erreicht werden. Mit den Einnahmen könnten u.a. Maßnahmen zur Kompensierung nicht vermiedener CO2-Emissionen finanziert werden.

Allerdings: Die Durchsetzung solcher Regelungen fordert von den Politikern den Mut, auch vor der Öffentlichkeit zu den ökologischen Erkenntnissen zu stehen und sich nicht opportunistisch anders ausgerichteten Interessen unterzuordnen, weder solchen aus der Wirtschaft noch eigenen Befürchtungen, wegen der notwendigen Zumutung der Kosten des Klimaschutzes von den Wählern abgestraft zu werden. Wir sollten in dieserm Sinne mutigen Entscheidungsträgern zeigen, dass wir an ihrer Seite stehen.

Die Botschaft der Unterzeichner des Appells an unsere Gesellschaft und an die Politiker lautet:
"Wir fordern nicht nur, dass THG-Emissionen einen Preis bekommen, sondern wir zahlen aus Überzeugung bereits jetzt für unsere Energienutzung den Preis, der der ökologischen Wahrheit entspricht. Das geschieht, indem wir uns bemühen, möglichst viel an CO2-Emissionen zu vermeiden und für den noch nicht vermiedenen Rest eine technische Kompensation bzw. biotische 'Entsorgung' (z.B. via Aufforstung) zu finanzieren."

Machen Sie mit! Handeln Sie als souveräne/r Bürger/in klimaneutral - schon jetzt, freiwillig, beispielgebend, wegweisend! Und unterstützen Sie diese Initiative mit Ihrer Unterschrift! Je länger die Unterstützerliste wird, desto größer wird die Chance, öffentliches Interesse für das Anliegen zu gewinnen und den gewünschten gesellschaftlichen Bewusstseinswandel und entsprechendes politisches Handeln in Gang zu bringen.