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Die Autoren des sog. Berliner Appells: Klimaneutral handeln! möchten einen gesellschaftlichen Bewusstseinswandel anstoßen und dafür souveräne Bürger zum Mitmachen anregen:
Es muss Normalität werden, dass wir die Erd-Atmosphäre nicht länger als Abgasdeponie für Unmengen an CO2-Emissionen missbrauchen. Um das zu erreichen, müssen zum einen so viel CO2-Emissionen wie möglich vermieden werden. Zum anderen muss die zu erwartende klimaschädigende Wirkung von dennoch nicht vermiedenen bzw. (noch) nicht vermeidbaren CO2-Emissionen neutralisiert, der potentielle Schaden also "wiedergutgemacht" werden. So, wie es selbstverständliche Pflicht für jeden Haushalt, jedes Unternehmen, jede Organisation ist, für die Entsorgung des jeweils verursachten Mülls und Abwassers zu sorgen bzw. zu zahlen, so muss es Pflicht werden, dass die Verursacher von CO2-Emissionen die "Entsorgung" der nicht vermiedenen CO2-Emissionen des eigenen Verantwortungsbereichs veranlassen und finanzieren.
Letztlich wird das gesetzlich geregelt werden müssen. Doch die Erfahrung mit den schon mehr als 20 Jahre andauernden weltweiten Klimaschutzbemühungen zeigt, dass die notwendigen politischen Reformkräfte bisher nicht stark genug sind, um sich national wie international gegen die Lobbyisten anders ausgerichteter Interessen durchzusetzen. Es ist höchste Zeit, an der Basis individuell und beispielgebend, freiwillig und souverän das Nötige und Mögliche zu tun. Das Nötige und Mögliche tun heißt, durch eine Kombination von Emissionsvermeidung und Kompensierung der nicht vermiedenen CO2-Emissionen, also mit beidem, die eigene klimawirksame CO2-Bilanz auf Null zu bringen und somit künftig nicht mehr zur Verstärkung der Treibhausgasproblematik beizutragen - mit anderen Worten: (netto betrachtet) klimaneutral zu handeln. Die Kosten dafür liegen bei einem Normalhaushalt in einer Größenordnung von 100 bis 200 Euro pro Jahr, also bei weniger als den Jahreskosten für die Müll- oder die Abwasserentsorgung. Nicht jeder wird diese zusätzlichen Kosten aufbringen können, aber alle die, denen es möglich ist, sollten es tun - um konsequenten Klimaschutz vorzuleben und um der Klimapolitik Beine zu machen.
Die Autoren des Berliner Appells zielen darauf, eine wachsende Zahl von Menschen unserer Gesellschaft dafür zu gewinnen, dass sie in diesem Sinne souverän und in professioneller Normalität handeln. Es soll dadurch eine gesellschaftliche Dynamik entstehen, die es den Politikern erleichtert oder sie gar dazu drängt, die notwendigen verbindlichen Reglementierungen wie hinsichtlich der Müll- und Abwasser-Entsorgung zu schaffen und die internationale Klimapolitik zur Umsetzung konkreter Schritte zu bringen. Viel Zeit für das notwendige Handeln hat die Weltgemeinschaft nicht mehr!
Der Berliner Appell möchte nicht als rigorose Forderung verstanden werden, sondern als Einladung zu einer Selbstverpflichtung, die andere Menschen zur Nachahmung ermutigt: Wer bereit ist, seinen Namen der Unterstützerliste hinzuzufügen, der macht damit öffentlich bekannt, dass er/sie sich um klimaneutrales Handeln durch Vermeiden und Kompensieren bemühen wird oder dies bereits weitgehend bis komplett praktiziert.
Mit dem Berliner Appell eine gesellschaftliche Bewusstseinsveränderung zur Unterstützung einer konsequenten Klimaschutzpolitik in Gang zu bringen - das wird nur gelingen, wenn die Unterstützerliste nicht nur ein paar hundert, sondern tausende Namen aufweist. Deshalb lassen Sie sich doch bitte anstecken von dem Ruf der bisherigen Unterstützer: "Wir machen's schon, das klimaneutrale Handeln. Machen Sie doch bitte auch mit"! Sie selbst werden dann sagen können: Ich jedenfalls trage künftig nicht mehr zur Verstärkung der Klimaproblematik bei.
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